Inklusion

Sonderpädagogische Grundversorgung an der Katharinenschule Bakum

Im Rahmen der Inklusion erhält die Katharinenschule Bakum zurzeit 6 Förderschullehrerstunden. Diese verteilen sich folgendermaßen:

• 2 Stunden sonderpädagogische Grundversorgung für den ersten Schuljahrgang. Ziel ist die Früherkennung und Behandlung möglicher Lernschwierigkeiten.

• 4 Stunden stehen für 2 Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich Lernen zur Verfügung. Diese verteilen sich momentan auf die Klassen 3a und 3 b.

Grundversorgung in Klasse 1:

Zurzeit verteilen sich diese Stunden auf eine der drei ersten Klassen, nachdem in der Eingangsdiagnostik deutlich wurde, dass in dieser Klasse einige Schülerinnen und Schüler besondere Unterstützung benötigen.. Die Arbeit in den Klassen und mit den Schülerinnen und Schülern orientiert sich am „Regionalen Integrationskonzept des Förderzentrums Elisabethschule Vechta.“

Die ersten Wochen im neuen Schuljahr sind geprägt vom gegenseitigen Kennenlernen. Die Förderschullehrkraft hospitiert in dieser Zeit in den Klassen und führt erste Beobachtungen durch.

Bis zu den Herbstferien werden dann alle Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen mit dem Münsteraner Screening überprüft. Dies ist ein Verfahren zur Früherkennung möglicher Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. Diesem schließt sich ggf. bei einigen Schülerinnen und Schülern das Münsteraner Training an, das regelmäßig in einer Kleingruppe durchgeführt wird. Hier geht es um das Trainieren der Basisfähigkeiten für den Schriftsprecherwerb.

Nach den Herbstferien werden alle Schülerinnen und Schüler mit dem Diagnoseprogramm Kalkulie 1 überprüft. Es erkennt mögliche mathematische Schwierigkeiten. Auch hier schließt sich ggf. ein Training an.

Diesem schließt sich gegen Ende des Schuljahres Kalkulie 2 an.

Gegen Mitte und Ende der Klasse 1 wird die Hamburger Schreibprobe und die Hamburger Leseprobe durchgeführt.

Abseits dieser standardisierten Testverfahren bietet es sich für die Förderschullehrkraft an, im Unterricht zu hospitieren bzw. die Regelschullehrkraft zu unterstützen. Eine große Rolle nimmt hier die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf ein. Hier sind vor allem die Bereiche Lesen/Schreiben, Mathematik sowie Sozial-Emotionales Verhalten zu nennen.

Darüber hinaus unterstützt die Förderschullehrkraft bei der Anfertigung von Förderplänen und steht bei allen Fragen zum sonderpädagogischen Bereich beratend zur Verfügung.

Arbeit in den Klassen mit Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf:

Die Arbeit in den Klassen mit Schülerinnen und Schülern, die nach dem Förderschwerpunkt Lernen unterrichtet werden, gestaltet sich folgendermaßen:

• Zu Beginn des Halbjahres wird vom Fösl und der Klassenlehrkraft ein individueller
Förderplan erstellt. Davon ausgehend wird ein Konzept für den täglichen Unterricht und die individuelle Förderung durch den Fösl erarbeitet.

• Die Förderung der Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf gestaltet sich je nach Lernausgangslage unterschiedlich. Die Förderung kann im Rahmen des Klassenunterrichts sowie als Einzelförderung in einem Gruppenraum erfolgen.